25/04/2015

Nachdem wir ein Frühstücksbuffet in der inneren Altstadt zu uns genommen hatten, begaben wir uns mit dem Auto zum Panometer.



Panometer

In der ehemaligen städtischen Gasanstalt Reick kann man Inudstriearchitektur der Gründerzeit bewundern. Im kleineren der beiden Gasbehälter ist das Panometer zu Hause. Der Künstler und Architekt Yadegar Asisi präsentiert hier seit 2006 eindrucksvollen Panoramen. Auf 3000m² Stoff ist eine 360° Ansicht über das Ausmaß des Krieges und die Zerstörung zu sehen. Dresden nach dem Angriff der Aliierten im Februar 1945. Hier steht der Betrachter auf dem nicht zerstörten Rathausturm und blickt auf die Trümmer der Stadt.


Dresden Februar 1945

Dresden Februar 1945
Dresden Februar 1945



Dresden Februar 1945

































Dresden Februar 1945


Es ist eine super gelungene erschreckende Ausstellung der Kriegsgeschichte.

RESUMEE:
Dresden ist eine schöne. saubere Stadt, die eine Besichtigung wert ist. Sogar die alten Plattenbauten aus der DDR Zeit wurden gelungen restauriert. Man fühlt sich in dieser Stadt gleich wohl. Die Leute sind freundlich. Sehr schön ist auch das belebte Elbeufer, das sich durch die Stadt zieht. 2 ½ Tage sind eindeutig zu kurz. 

25/04/2015



Nach einem ausgiebigen Frühstück beim 2ten Max am Postplatz besuchten wir das Glanzstück des barocken Dresdens, den Zwinger. 
 
Zwinger

Zwinger

Zwinger:
1709  ließ August der Starke seinen Hofbaumeister Matthäus Manuel Pöppelmann eine hölzerne Organgerie errichten, die bis 1728 in Stein Gestalt annahm. Der zweite bedeutende Künstler, Balthasar Permoser war für die Gestaltung des Nymphenbrunnens und die dekorative Ausgestaltung des Zwingers veratnwortlich.
Um einen fast quadratischen Hof befinden sich miteinander verbundene Pavillons, Bogen- und Langgalerien. Fast überbordend präsentieren sich Putten, Nymphen, Blumenornamente, Faune und Masken.









Für 12:00 hatten wir Eintrittskarten in das im Residenzschloss befindliche "Historische Grüne Gewölbe".  Dieses ist seit 1547 Aufbewahrungsort für die Kostbarkeiten des sächsichen Hofes. Im zweiten Weltkrieg wurde das Residenzschloss schwer beschädigt und die Sammlungen Kriegsbeute der sowjetischen Armee.
1958 kehrten Sie wieder zurück nach Dresden. Die Schätze aus Gold, Bernstein und  Elfenbein sowie die mit Edelsteinen und Juwelen besetzten Schmuckstücke sind seit 2006 wieder zu bewundern.

Pretiosensaal

Durch einen Innenhof des Schlosses mit Sgraffitotechnik verzierten Fassaden, erklommen wir den Hausmannsturm des Residenzschlosses mit einer wunderbaren Aussicht über die Altstadt.


Sgraffitofassade

Semperoper
Hofkirche mit Elbe

Nach einem Besuch der "Türckischen Cammer" und dem "Neuen Grünen Gewölbe" ließen wir die Austellungen hinter uns und gingen zur Frauenkirche, die wir leider aufgrund einer Konzertprobe nicht von innen besichtigen konnten.

Frauenkirche

Die "Brühlsche Terasse" nahmen wir noch mit, bevor wir den späten Nachmittag im Biergarten und den Abend in einem spanischen Lokal zur freien Verfügung hatten. 

Brühlsche Terasse

24/04/2015

Frühstück bei Café Max in der Neustadt  - Louisenstrasse 65. Super !!!
Der schönste Milchladen der Welt "Pfunds Molkerei" war unser nächstes Ziel.


Pfunds Molkerei

Die gesamte detail- und ornamentreiche Ladenaustattung wurde 1892 von der, damals in Dresden ansässigen, Firma Villaroy und Boch mit handgemalten Fließen angefertigt. Das Fotografieren war natürlich verboten.

Von dort ging es weiter zu den besonders exclusiven Stadtteilen "Löschwitz" und "Weißer Hirsch". Bei einer Jause mit Café und "Eierschecke" (dresdner Mehlspeise), genossen wir den Ausblick auf das "Blaue Wunder" (volksmundliche Bezeichnung der Loschwitzer Brücke) und die Elbwiesen.

Blaues Wunder

Als nächstes fuhren wir mit dem Bus nach "Pillnitz" am östlichen Stadtrand Dresdens. 


Die im Chinoiserie-Stil erbaute Sommerresidenz des sächsischen Hofes zählt zu den schönsten Schlössern  Europas, der sehenswerte Park lädt zu einem ausgedehnten Spaziergang ein (Def. d. Reiseführers).















Zurück brachte uns ein Schiff der Dresdner Flotte, vorbei an den Elbschlössern in die Altstadt zur "Brühlschen Terasse".

 
Elbschloss


Elbschloss

Brühlsche Terasse


Anschl. WATZKE unxunds Essen und Alkohol.

23/04/2015

Um 13:30 von Wien mit dem Auto (Gabi) Richtung Dresden gestartet. Da wir die Umfahrung von Prag nicht gleich optimal erwischten, kamen wir ca. um 19:00 in Dresden an. Bezogen Zimmer und gingen gleich zu WATZKE beim goldenen Reiter auf ein deftiges sächsisches Abendessen mit einigen Pils.  

Kurfürst August der Starke



Unterkunft: The Westin Bellevue Dresden
Preis: 323,40 EUR, DZ, 3 Nächte ohne Frühstück